Apple iPad

Apple iPad

Nun war es also soweit: Nachdem es monatelang ein Gerücht war, ist es nun seit einigen Wochen auf dem Markt, die neueste Innovation aus dem Hause des angebissenen Apfels.

“Innovation?”, fragen einige; “Revolution!”, sagen andere. Sogar bitterböse Videos gibt es. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Wenn man das Gerät ein bisschen unter die Lupe nimmt, dann kommt man drauf dass es mehr oder weniger nichts anderes ist als ein großes iPhone. Mit dem mobilen Mac OS ausgestattet, kommt es ohne Multitasking, ohne Webcam, ohne USB Schnittstelle, ohne… (Liste endlos fortsetzbar) daher.

Was sagt der Trendblog?

Es gibt eine Version mit und eine ohne UMTS Modul und der Speicher reicht von 16GB bis 64GB (meine Musiksammlung hätte da keinen Platz drauf…), aber das wars auch schon. Wenn man Photos von einer Kamera übertragen will, dann muss man für den “iPad Camera Connection Kit” extra in die Tasche greifen. Indem es nur die proprietäre Apple-Schnittstelle statt dem USB Port gibt, lässt sich Apple auch für den “Keyboard Connector Kit”, den “iPad Dock” für die Synchronisation mit dem PC extra bezahlen. Aber warum auch nicht, das funktionierte ja schon beim iPhone recht gut.

Und technische Details waren es auch nicht die das iPhone erfolgreich machten, sondern die Neudefinition von alt bekanntem. Smartphones gab es vor dem iPhone, Touchscreens auch, Handys mit Navi noch viel länger und längst konnte das iPhone nicht alles was andere Telefone so zu bieten hatten. Aber das machte nichts aus, das Erlebnis Smartphone wurde von Apple aus einem neuen Blickwinkel vermarktet.

Diesmal werden nicht Windows Mobile oder Blackberry attackiert, und es ist wohl kein Zufall dass das iPad in der Zeit der Renaissance von eBooks gemeinsam mit dem iBooks-Store auf den Markt kommt. Das Konzept iPhone/iPod/iTunes wird ausgedehnt. Ob dieser Schachzug mit dem iPad auch gelingt?

Als Windows XP rauskam ist es weder Bill Gates noch den Herstellern gelungen den Leuten den Sinn von Internet-Tablets schmackhaft zu machen. Aber vielleicht hat Steve Jobs einfach wieder mal lange genug gewartet.

Werden wir in Zukunft alle mit einem Touchscreen Tablet auf der Schoß anstatt der Tageszeitung in der Hand in der Ubahn sitzen? Oder auf dem Sofa? Oder irrt sich Apple zum ersten Mal seit langem?

Zumindest dieser Satz sollte zu denken geben: Sollte das iPad tatsächlich ein Jedermann-Computer werden, ist Apple der Torwächter für alle Software-Programmierer, aber auch für Buchverlage, Musikanbieter, Medienhäuser und Filmstudios, die den iPad-Nutzern etwas verkaufen wollen. (Quelle: Spiegel.de)

Nichts genaues weiß man nicht, aber der Trendblog bleibt am Ball!


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geschrieben von daniel in: Apple, Computer, Gadgets, Hardware, Lifestyle, Mac OS X, Mobile |

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