Das RC 44 Team Austria ging es heute zweimal zu schnell an, musste sich hinten einreihen und in Summe am Timing arbeiten. Die gute Nachricht: zwei Gegner sind in Greifweite und nach wie vor schlagbar.
Neuerlich feines Badewetter vor Sardinien und neuerlich sehr wenig Wind – am dritten Tag des RC 44 Cagliari Cup´s konnten lediglich zwei weitere Fleet Race Runden absolviert werden, beide ging das heimische Team etwas zu forsch an. Mit viel Risiko an der Linie, wurden Mangold, Binder und Co. zweimal wegen Frühstarts zurückgepfiffen, die Aufholjagd war nur einmal von etwas Erfolg gekrönt. Mit den Rängen acht und neun fallen Österreichs Hochsee-Asse vor dem letzten Tag auf Platz neun zurück.
„Wir haben uns zu mehr Risiko entschieden, beides mal war die Sache sehr knapp. Es ist sehr bitter, gleich vom Start weg hinterher zu segeln, aber wir haben auch heute viel gelernt“, so Binder, der das Timing in der Vorstartphase kritisiert. „Hier haben wir sicherlich den meisten Aufholbedarf, aber wo wenn nicht hier können wir genau diese Situationen üben.“
Morgen wird zunächst das Fleet-Race fortgesetzt, der Wind wird über die Austragung der dritten und finalen Disziplin, dem Long Distance Race entscheiden.
Zwischenstand FLEET RACE (nach 4 Wettfahrten):
1. Aqua 9 (1/4/1/3)
2. BMW ORACLE Racing 9 (3/1/4/1)
3. Puerto Calero Islas Canarias 14 (2/3/5/4)
9. Team Austria 32 (7/8/8/9)
(Bild: © Christian Peer)
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