Bild: © Christian Peer
Während Dean Barker seinem Namen alle Ehre macht, überrascht das Team Austria mit einem Sieg, zahlt aber im Duell Boot gegen Boot das erwartete Lehrgeld.
„Wir werden versuchen die Duelle offen zu halten und hoffen auf unsere Möglichkeiten.“ Das die Zielsetzung der heimischen Neun, die am zweiten Tag des RC 44 Cagliari Cups, eine Menge einstecken mussten, aber durch einen Sieg über den spanischen Match Race Champion auch für positive Schlagzeilen sorgten.
Der Reihe nach: In Durchgang eins, dem in Summe dritten Duell bekamen es Binder und Co. mit Igor Lah´s Ceeref Team zu tun. Der Groß-Industrielle muss auf dem zweiten Stopp der Championship-Tour 2009 auf Standard-Lenker James Spithill verzichten und verpflichtete kurzfristig Sebastien Col (FRA). Womit der Führende der Match Race Weltrangliste, den aktuellen Steuermann des AC-Syndikates BMW Oracle Racing am Rad ablöste. Col, der mit einer erlesenen Auswahl an Cup-Profis zu Werke geht, ließ Binder und Co. nicht den Funken einer Chance. Anschließend wartete Philippe Presti auf der No Way Back. Der Ex - Luna Rossa Steuermann, der unter anderem Dänemarks Sportler des Jahres, 49er Olympiasieger Martin Kirketerp im Cockpit hat, bekam von den Österreichern ordentlich Druck, dass Duell war lange offen, im Ziel war aber Presti vorne. Den Unterschied machte ein missglücktes Gennaker-Manöver an der Luvtonne aus.
Der mehrfache Deutsche Match Race Meister Markus Wieser (Team Sea Dubai) legte die Österreicher bald an die Leine und hielt die RC 44 Neueinsteiger bis ins Ziel in Schach. Gegen das Team Organika und der Regie von Karol Jablonski verlief es ähnlich. Der Shootingstar des Valencia-Cups, der die Spanier 2007 sensationell ins Halbfinale gesteuert hatte, hatte Team Austria gut im Griff. Auch Dean Barker ließ gegen die Österreicher nichts anbrennen. Der aktuelle Steuermann von Emirates Team New Zealand, gewann nicht nur gegen Binder und Co. sondern auch alle weitere Duelle, womit der erste Pott vor Sardinien souverän an das Team Artemis geht.
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Durch ihren Sieg über Jose Maria Ponce kehrten auch Binder und die Seinen zufrieden in den Hafen zurück, immerhin hat man die spanische Nummer eins im Match Race Segeln in die Schranken gewiesen. „Keine Frage, dieser Sieg hat sehr gut getan, täuscht aber natürlich nicht darüber hinweg, dass wir im Match Race Segeln noch viel lernen müssen. Wir hatten da und dort unsere Möglichkeiten, gegen die Spanier konnten wir sie nützen, das gibt Selbstvertrauen.“
Im Fleet Race, in Summe elf Wettfahrten, werden die Karten neu gemischt. „Die Gegner bleiben die Gleichen, aber in einer offenen Wettfahrt sollten wir uns leichter tun“, hofft Rene Mangold, der ab jetzt wie alle Eigner den Platz des Steuermannes einnimmt.
ERGEBNIS MATCH RACE (in Klammer jeweils die Eigner und Profi-Skipper):
1. Artemis (Torbjorn Tornqvist / Dean Barker)
9. Team Austria (Rene Mangold/Christian Binder)
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