(Bild: © Christian Peer)
Nach dem gestrigen Prestige-Sieg gegen Spaniens Match Race Nummer eins, vermochten Österreichs Neun auch im heutigen Fleet Race Akzente zu setzen.
Das Team Austria, heuer erstmals Teilnehmer der RC 44 Championship-Tour, liefert vor Sardinien weiter positive Schlagzeilen ab. „Wir sind krasser Außenseiter, wollen auf uns aufmerksam machen und möglichst viel Schwung für unseren Heimevent am Traunsee mitnehmen“, so die Parole von Binder und Co. vor der Premiere, die für die Österreicher weiterhin positiv verläuft.
Am ersten Tag der Fleet Race Entscheidungen kamen aufgrund der schwachen Windverhältnisse lediglich zwei Wettfahrten zu Stande, Rene Mangold, der wie alle Eigner das Rad von den Profis übernahm, steuerte unter Binders taktischen Anweisungen auf die Ränge sieben und acht. „Vor allem in der zweiten Wettfahrt, wo wir schon unter den Top fünf waren, wäre durchaus mehr drinnen gewesen, leider sind wir die zweite Kreuz taktisch falsch angegangen.“ Auch in Sachen Bootsgeschwindigkeit gäbe es Verbesserungspotential. „Der schwache Wind in Kombination mit der Dünnungswelle ist für uns Neuland, da fehlen uns ganz einfach die Erfahrungswerte.“
In Summe zeigen sich Mangold und Binder mit dem bisherigen Auftritt aber nicht unzufrieden, man habe wieder einiges dazugelernt und dem weit höher eingestuften Team Organika (POL), mit AC-Shootingstar Karol Jablonski an Bord, vorläufig die rote Laterne angehängt. Team Austria rangiert punktegleich mit No Way Back (Philippe Presti) auf Rang acht.
Am Samstag und Sonntag stehen die restlichen neun Wettfahrten im Fleet Race Bewerb auf dem Programm, zu dem wird ein Long Distance Race über 15 Seemeilen ausgetragen.
Zwischenstand FLEET RACE (nach 2 Wettfahrten):
1. BMW ORACLE Racing 4 (3/1)
2. Aqua 5 (1/4)
3. Puerto Calero Islas Canarias 5 (2/3)
4. CEEREF 6 (4/2)
5. Sea Dubai 10 (5/5)
6. Artemis 13 (7/6)
7. No Way Back 15 (6/9)
8. Team Austria 15 (7/8)
9. Organika 16 (9/7)
TEAM AUSTRIA: Steuermann Match Race: Christian Binder
Steuermann Fleet Race: Rene Mangold
Trimmer Spi: Franz Fellner
Trimmer Großsegel: Werner Ebenhöh
Trimmer Genua: Stefan Glanz
Pit: Armin Raderbauer
Bugmann: Markus Schlesinger
Tailer: Thomas Czajka
Grinder: Bernd Mayr
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