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… In Cash We Trust

… oder nur Bares ist Wahres

 

Eine große Spielwiese, auf alles schießen was sich bewegt und dafür noch bezahlt werden. Was kann es schöneres geben, als Söldner zu sein.

 Story

In Mercenaries 2 schlüpft man wie schon in Teil 1 in die Rolle eines Söldners, um für verschiedene Parteien Aufträge zu erledigen und dafür ordentlich Kohle zu bekommen. War in Teil 1 noch die Entmilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea Schauplatz der Kampfhandlungen findet man sich im zweiten Teil im schönen Venezuela wieder. Dort dreht sich alles um Macht, Geld und das schwarze Gold – Erdöl.

Die Geschichte beginnt mit einem Auftrag für den Millionär Solano, um den nach einem gescheiterten Putschversuch verhafteten General Carmano zu befreien. Nach der erfolgreichen Befreiungsaktion erhält man jedoch kein Geld sondern eine Kugel in den Allerwertesten. Um sich an Solano rächen zu können, nimmt man nach und nach Aufträge der verschiedensten Parteien (Ölfirma, Guerillas, Militärische Fraktion) an, um so an Geld, Fahrzeuge und Waffen zu gelangen. Auch seine weiteren Weggefährten (Hubschrauber- und Kampfjet-Piloten, Mechanikerin) findet man in einzelnen Missionen. Als guter letzt greifen auch noch die Alliierten Nationen und China in das Geschehen ein, um sich die wertvollen Ölreserven des Landes zu sichern.

Spielaufbau

Gesteuert wird der Söldner in der gewohnten Third-Person-Sicht. Zur Auswahl stehen dabei drei verschiedene Söldner, die sich in gewissen Fähigkeiten unterscheiden (Geschwindigkeit, Regeneration, Munition). Man kann sich auf der gesamten Karte frei bewegen, sich alle verschiedenen Fahrzeuge (zivile als auch militärische) in GTA-Manier unter den Nagel reißen und auch noch verschiedene Waffen benutzen. Die große Bandbreite reicht dabei von der einzelnen Desert Eagle über die alt bekannte AK47 bis hin zum Raketenwerfer.

clip_image006Auch die reichhaltige Auswahl der Fahrzeuge (Motorrad, Jeep, Panzer, Boot, Hubschrauber) hilft beim privaten Rachefeldzug gegen Solano. In den Hauptquartieren der jeweiligen Fraktionen erhält man die einzelnen Aufträge.

Diese sind Großteils gleich gestaltet und haben immer das gleiche Ziel: Gefangennahme von HVT’s (High Value Targets) oder das Einnehmen von diversen Vorposten gegnerischer Parteien. Dadurch kommt zwangsläufig zu Kollisionen mit den einzelnen Kriegsparteien. Daher ist es bei der Auftragswahl ratsam, die Auftraggeber des Öfteren zu wechseln. Ebenfalls sollte man alle möglichen Gegenstände auf der Karte (Waffen, Treibstoff) einsammeln, um so sein privates Arsenal kostengünstig aufzufüllen.

Grafik

Der graue Schimmer aus dem ersten Teil ist einem farbenprächtigen Landschaftvielfalt gewichen. Auf der gesamten Karte sind die verschiedensten Landschaftkategorien wie urbanes Stadtgebiet, Dschungel, Wasser als auch Strand vorhanden. Jeder einzelne Landschaftstyp zeichnet sich durch abwechslungsreiche Details aus. So hat man das ganze Spiel hindurch nie das Gefühl von Einöde.

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Auch die einzelnen Grafikeffekte wirken echt. Explosionen (davon gibt es viele) und auch der Sound machen einen realistischen und authentischen Eindruck.

Fazit

Mit Mercenaries 2 ist es Electronic Arts gelungen, sein Söldnerepos fortzusetzen. Vor allem für Spieler die nicht nur rein auf Taktik achten, sondern auch gerne mal im Rambo-Stil alles wegballern was ihnen vor die Flinte kommt, ist dieses Spiel geeignet. Einzig die gleichartigen Aufträge dämpfen ein wenig das actionreiche Schießvergnügen. Aber dem kann man mit einer ausgiebigen Erkundungstour auf der großen, frei zugänglichen Karte entgegenwirken.

 

 


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geschrieben von herbert in: Action, Games, Gametest, Xbox360 |
  • [...] entwickelte für EA schon die beiden Mercenaries Spiele (der Trendblog hat berichtet). Diesmal bringt man die Leute aber nicht für Geld um die Ecke, sondern aus eigener Überzeugung. [...]

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