Aus gegebenem Anlaß verwurschte ich heute wieder mal eine “uralt” Meldung. Vergangene Woche ssaß ich mit Norbert in einem Brainstorming mit dem Thema “Anforderungen aus Kundensicht an Seite xy” - und wie sollte es anders sein, Norbert als heavy-mobile-user brachte den Punkt “soll am Handy anzeigbar sein” ein.
Da fiel mir ein Posting auf Read/WriteWeb von Anfang Oktober ein, wo ich etwas über ein Service gelesen hatte, das den Inhalt von Websites in ein handytaugliches Format konvertiert.
Ich habe mich damals kurz mit MoFuse beschäftigt, aber mangels Internet tauglichem Handy (ich handyfoniere nach wie vor mit einem Siemens M65, da spielt’s das leider nicht) hielt sich mein Interesse in Grenzen…
Aber zurück zu MoFuse - das (momentan noch invite only) Service reduziert in wenigen Schritten Websites auf das Wesentliche, den Inhalt.
Basis des Ganzen ist ein RSS Feed, der die Inhalte auf unsere MoFuse Seite einspeist. Ich bin zwar noch nicht dahinter gekommen, wie man als Betreiber einer Seite ohne RSS Feed (gibt’s denn sowas noch?) weiterkommt, aber daran soll es in unserem Fall nicht scheitern.

Als Ergebnis wird eine Site als Subdomain von mofuse.mobi ausgespuckt - den Trend-Blog finden Handyaner nun unter http://trendblog.mofuse.mobi

Was am Rechner ziemlich spartanisch und fad aussieht, ist genau das, was ich auf einem kleinen Handy-Display will - keine Bilder, die unnötig Platz fressen, und sonstiges Klickibunti sondern nur der “hochwertige”
content.
Auch dem Schrei der Werbebranche wird Rechnung getragen - wer meint die nötige Reichweite zu haben und mit Werbung am Handy Geld verdienen möchte, kann sich auch Google ads oder AdMob aufs Handy kleben. Da will MoFuse aber scheinbar mitschneiden, denn man muss auch der “Revenue Sharing Policy” zustimmen, die aber leider nicht verlinkt ist - somit läßt sich im Moment für mich nicht herausfinden, wieviel man an den Betreiber abdrücken muss. Eigentlich mies…
Nachdem man im letzten halben Jahr immer davon spricht, dass die Zukunft am Handy liegt und die mobile Nutzung des Internet mehr und mehr zunimmt, sehe ich Services wie MoFuse durchaus als richtungsweisend. Interessant wird’s dann, wenn hier der große Hype losgeht und die Seitenbetreiber dieser Welt von jetzt auf gleich auch am Handy sein wollen. Mit der nötigen Finanzkraft sicher kein Problem, die lassen das eigens umsetzen (”Wir haben’s ja dick…”).
Für KMUs und Privatanwender könnten solche Services aber eine kostenlose und praktische Alternative sein.
Natürlich brauchen stolze Besitzer eines Handys mit der neuen Gernation von Browsern das nicht zwingend - solange aber nicht alle mobile devices mit brauchbaren Browsern ausgestattet sind, ist das ganze sicher nicht uninteressant.
Wie gesagt - momentan ist MoFuse noch ein invite only Service. Wer’s ausprobieren möchte, möge das in den Kommentaren kundtun und seine Mail Adresse hinterlassen, dann verschick ich eine Einladung ![]()
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