Flash wurde nicht erkannt. Download Flash von Adboe

Newsticker sind eigentlich ein alter Hut, die Informationsflut ist ohnehin schon erdrückend und ich verspüre immer wieder einen leichten Brechreiz, wenn mich der Feedreader mit wasweißichwievielen neuen Postings anspringt, kaum dass ich mal zwei Tage nicht reingeschaut habe. “Hardcorenetizen” Marcel Weiß würde mir vermutlich glatt den ehrenvollen Titel “Newsjunkie” verleihen.

Die Leute von PARTiCLS scheinen ähnlich gelagert zu sein und haben das Konzept des klassischen Newstickers extrem aufgebohrt. Herausgekommen ist dabei eine Client Software, die aus definierbaren Nachrichtenkanälen persönlich relevante Auszüge ausspuckt.

Ist die Software mal installiert, gilt’s im ersten Schritt die Quellen der Nachrichten zu definieren - also gleich mal rein mit der ganzen Latte an abonnierten Feeds… Als würde das nicht schon genug ausmachen, legt PARTiCLS noch einiges mehr drauf. So kann man sich weiters content aus google Suchanfragen oder (sonst wärs ja nicht 2.0) technorati bzw. LinkedIn im wahrsten Sinne des Wortes saugen - viele kleine content Partikel eben.

Je nach Wissensdrang hat man die Möglichkeit einzustellen, mit welcher Vehemenz der Newsticker auf relevante Inhalte hinweist - je nach Belieben in Form eines Balkens, der sich am oberen Bildschirmrand über alle Anwendungen legt oder auch dezenter als kleines PopUp rechts unten.

Das allein wäre nicht wirklich ein Reißer - PARTiCLS greift aber nicht einfach auf Zufallstreffer aus den Quellen zu, sondern verlangt nach einer Liste an Keywords (Themen, die mich besonders interessieren) und “lernt” während der Benutzung brav mit. Das funktioniert ganz einfach, indem man bei interessanten Meldungen ganz einfach “mehr davon” sagt.

Die Einstellungen und die Ersteinrichtung sind etwas unübersichtlich und mühsam. Hat man das aber erst einmal hinter sich, entdeckt man nach einiger Zeit die inneren Werte des Tools - man bekommt quasi ein “best of feeds & more” geliefert.

Auch ein sehr nettes Feature - mit inTouch kann man Quellen und Interessen vordefinieren und dann ein Packerl schnüren, das andere fertig downloaden können. Schaut dann so aus:

Mir fällt da spontan ein, dass man als Unternehmen den Kunden auf einfachste Weise einen Nachrichtendienst fertig anbieten könnte.

Für Stunden der Konzentration sollte man den Ticker allerdings abschalten - ist schlimmer als die Preview Fensterchen von MS Outlook.
Einen sehr umfangreichen Testbericht für die ganz Mißtrauischen gibt’s übrigens auch bei Read/WriteWeb.
Fazit: Mein neues geil-teil, schafft einen echten Mehrwert und bietet obendrein noch praktische Spielereien. Sicher nicht the next big thing, aber ausbaufähig. Eine Similarity Enginge a lá SystemOne würde PARTiCLS sicher auch ganz gut…
P.S. Ätsch @ iJunkies - das Teil gibt’s leider nur für Windoof.

[via neunetz.com - schöner Testbericht!]

geschrieben von admin in: Internet, Software |
1 Kommentare

LIVE EARTH - Rock around the World

150 Musikstars rockten bei Live Earth, auf Bühnen der Welt gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel, und um die damit auf die Klimaschutz-Allianz Save Our Selves (SOS) aufmerksam zu machen. Ich habe es so nebenbei im Fernsehen mitverfolgt, und mir ein paar Berichte angehört. Gut gefallen hat mir hat mir das Projekt “Footprint”, welches ich hier kurz vorstellen werde.

“FOOTPRINT - Der Ökologische Fußabdruck Österreichs”

1,8 Hektar - 18.000 m2 = ca. 3 Fußballfelder hat ein Mensch zur Verfügung
4,1 Hektar - 41.000 m2 = ca. 6 Fußballfelder benötigt ein Österreicher
1,2 Hektar benötigt ein Einwohner in China

Footprint LogoDie Zahl von China habe ich interessant gefunden, ist China doch berüchtigt - immerhin gibt es jährlich 750.000 Tote durch Umweltverschmutzung. Ich nehme also an, diese Zahl misst den (spärlichen) Verbrauch eines Durchschnitts-Chinesen, und vergisst dabei die Zahlen einer Durchschnitts-China-Fabrik. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Österreich, bräuchte es fast 3 Planeten von der Qualität der Erde (in Amerika mehr als 5!).

Vergleich der Fußabdrücke: Äthiopien: 0,8 - SCHWEIZ: 5,0 - DEUTSCHLAND: 5,3 - SCHWEDEN 5,9 - USA 10,3 - WIEN: 3,9 (liegt damit eher unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte) WELTWEIT misst der Fußabdruck ca. 2,6 ha/Kopf. => ca. 1,3 Planeten => Biosphäre braucht 1,3 Jahre um das, was die Menschheit in einem Jahr konsumiert zu erneuern => zu hoher Ressourcenverbrauch => dringend auf den Mond auswandern.

Footprint PlattformDer ökologische Fußabdruck ist eine wissenschaftliche Methode zur Messung von Umweltverbrauch. Er zeigt auf wie viel Energie für den Alltag benötigt wird. Der Konsum von Energie und Gütern einer Region wird bestimmt und in jene Wasser- und Landflächen umgerechnet, die für Versorgung mit Gütern und Rohstoffen benötigt werden. Und dann kommt noch die Fläche dazu, die gebraucht wird, um die anfallenden Abfälle wieder aufzunehmen. Es wird deutlich, dass die Menschen in den industrialisierten Ländern auf “großem Fuß” leben, mehr von den natürlichen Ressourcen verbrauchen und mehr von der Regenerationskraft der Ökosysteme beanspruchen, als zur Verfügung steht. Die Gewohnheiten bezüglich Essen, Wohnen, Einkaufen bestimmen die Größe unseres Footprints. Den größten Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck hat in Österreich die Ernährung mit einem Drittel. Besonders ins Gewicht fällt der hohe Fleischkonsum. Es folgen die Bereiche Wohnen und Energie mit einem Viertel, Mobilität mit einem Fünftel und die Produktion von Konsumgütern mit rund einem Sechstel.

Es geht nicht um Verzicht, sondern darum, die eigene Lebensweise zu hinterfragen und hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs eventuell etwas zu verändern.

Mein Footprint

Footprint Plattform Logo“Mein ökologischer Fußabdruck” - “Eine (Erde) für alle”. Netter Kurztest, um in einer Minute zu einem eigenen Footprint zu kommen (Der ausführliche Test für Österreich ist in Arbeit)

Link: http://www.einefueralle.at/fileadmin/zf/multimedia/footprint/index.htm

Berechnung des Ökologischen Fußabdrucks wurden Entwickelt und von Mathis Wackernagel und William Rees.

geschrieben von norbert in: Internet, Lifestyle |
0 Kommentare

Net Culture SpaceGestern Abend eröffnete die Telekom Austria den “Net Culture Space” im Museumsquartier - quartier21. Gemeinsam mit der Ars Electronica errichtet, erfahren und erleben die Besucher zukunftsweisende Formen der Interaktion wie z. B. mit dem Shared Space, einer interaktiven Landkarte (WikiMap) bei der jeder “mitmachen” kann, einem Flick_rBoard als Neuinterpretation des “schwarzen Bretts” und dem G-Player, der topgrafische Daten in Musik umwandelt. Der “Net Culture Space” ist eine dauerhafte Einrichtung rund um das Thema Vernetzung, Vernetzung im System und Vernetzung zwischen realer und virtueller Welt und ist im “Creative Cluster” im Museumsquartier beheimatet. Fünf unterschiedliche Ausstellungen die alle vier Wochen wechseln bilden den ersten Themenschwerpunkt “Web 2.0 - Digital Communities”. Der darauffolgende Themenschwerpunkt wird “The Second Live Experience” sein, die den Besuchern mittels einer “3D-Stereo-Panorama-Projektion” eine Wanderung durch Second Life ermöglicht. Net Culture Space - Second Life

Die Ausstellung wurde durch Ing. Mag. Rudolf Fischer (Generaldirektor stv. der Telekom Austria), Martin Bredl (Unternehmenssprecher der Telekom Austria TA AG), Dr. Wolfgang Waldner (Direktor des Museumsquartier), Ing. Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter Ars Electronica) und Peko Baxant (Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat) in Vertretung für Dr. Andreas Maillath-Pokorny offiziell eröffnet. Die Stimmung und das Interesse war aufgrund des großen Besucherandrangs sehr gut, Gerfried Stocker führte Interessierte durch die Ausstellung.

Net Culture Space Eröffnung

Mit diesem Engagement zeigt die Telekom Austria, dass sie sich mit den Zukunftstechnoligien auseinandersetzt und sie ernst nimmt. Ein gelungener Auftakt, die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 20-00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! Sehr empfehlenswert!

Net Culture Space

geschrieben von norbert in: Allgemein |
0 Kommentare